
Media Arts
Was bedeutet Media Arts?
Das Ziel von Media Arts ist Werbung wieder zum Ereignis zu machen.
Dafür bedient sich Media Arts einer kreativen Idee und sucht das dafür am besten geeignete mediale Umfeld – ohne sich dabei von Konventionen bremsen zu lassen. Denn einer großen Idee muss die beste Bühne geboten werden, damit sie auch ihr Publikum erreicht.
Und bei der besten Bühne muss es sich nicht immer um einen TV-Spot handeln, es kann genauso gut ein Button auf einem T-Shirt sein.
Für Media Arts sind alle Medienkanäle gleich wertvoll – schließlich hat jeder Kanal im Leben der Menschen bestimmte Bedeutung und Qualität. Und jede Marke hat ihre für sie wirksamsten Kanäle. Media Arts ist somit eine Absage an die Klassifizierung von Above the Line vs. Below the Line. Und natürlich auch eine Absage an die traditionelle Mediaplanung, die Formate vorschreibt, Sendezeiten vorgibt und nach GRP-Levels den Wert von Botschaften errechnet.
Ist es besser, ein Publikum zu haben, als eine Zielgruppe?
Denn im Gegensatz zu einer Zielgruppe ist ein Publikum freiwillig Teil des Ganzen. Ein Publikum hört zu, schaut zu und lässt sich begeistern – sogar zum Mitmachen auffordern.
Deshalb muss man verstehen, wie ein bestimmtes Publikum mit Medien und Marken umgeht. Wie es mit ihnen lebt. Und vor allem, welche Bedeutung bestimmte Medien im Leben des Publikums einnehmen.
Wo hört es genauer zu, wo schaut es aufmerksamer hin, wo macht es aktiv mit? Erst wenn wir die Qualität eines Medium kennen, wissen wir, wo unser Publikum besonders aufnahmebereit für Botschaften ist.
Media Arts ist die neue Art der Werbung.
Doch um dieses Publikum zu erreichen, genügt es oft nicht mehr, sich auf die gute alte Print-Anzeige zu verlassen. Deshalb müssen wir zu Künstlern in allen Medien werden. Zu Künstlern, die immer das Medium bedienen, in dem unsere Botschaft am besten wirken kann. Denn es geht darum eine Markengeschichte zu erzählen und dafür, wenn nötig, die ganze Welt als unser Medium zu nützen.